Dienstag, 16. Februar 2010

2.2.2010 - Mausoleum



Mausoleum Mao Zedongs. Lange Schlangen, aber relativ kurzes Anstehen. Ähnlich wie bei Lenin in Moskau bekommt man den Schaukasten aber nur kurz zu sehen. Ob sich der Besuch lohnt, sei dahingestellt - über die Person beispielsweise erfährt man nichts. Die Verehrung nimmt nicht nur im übertragenen Sinne religiöse Züge an: manch Besucher kniet vor einer Mao-Statue nieder, schwenkt die erworbenen Blumen wie Tage zuvor im Tempel die Räucherstäbchen.

Nachmittag: Fahrt nach Datong (7 Stunden). Der Bahnhof platzt aus allen Nähten. China unterwegs. Die Stadtbevölkerung besucht zum Neujahrsfest die Verwandten auf dem Land. Obwohl eigentlich Fahrkahrten nur entsprechend der Sitzplätze verkauft werden, stehen doch einige im Zug - Schwarzmarktkarten? Das chinesische Bahnhofsystem ist anders, aber weder besser noch schlechter. Ähnlich wie am Flughafen gibt es beispielsweise Wartehallen individuell für jeden Zug. Fahrkartenkontrollen gibt es im Zug nicht mehr, sondern davor. Spender mit heißem Wasser im Zug, mit dem man Tee oder Instant Nudeln macht.

Ankunft gg. 22 Uhr. Abholung von CITS-Reiseführerin und Fahrer. Fahrt zum schicken 4-Sterne-Hotel.