
Antik- und Trödelmarkt. Sehr schön, die Betonung liegt aber auf letzterem. Wer denn unbedingt will, kann sich mit Armreifen, Holzbuddhas und Textilien eindecken. Interessanter ist schon der Büchermarkt. Ein Reiseeindruck von früher findet sich bestätigt: Bücher lassen sich nicht unbegrenzt runterverhandeln. Während man in Deutschland alte und beschädigte Bücher, auch Bildbände, praktisch körbeweise bekommt, kommt man hier nicht weiter. Interessante Stücke finden sich beim Stöbern.
Zum Beispiel werden zusammengeschnürte Pakete analog entwickelter Fotos verkauft. Teilweise sehr altes Material, wie von Touristen geschossen und im Fotolabor vom Entwickler abgezweigt. Hier ist für Interessierte sicher etwas dabei.
Nachmittag: das Olympia-Gelände. Definitiv Pekings Stolz, vielleicht mehr noch als der Platz des Himmlichen Friedens? Weitläufiges Gelände, viele Besucher, Dauerbeschallung mit Musik. Scheinbar ein beliebtes Ziel für innerchinesische Touristen.
In der Nähe des Geländes: der Minderheitenpark, wo die staatlich anerkannten Minderheiten gewürdigt werden.